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Thai Life Tuk Tuks von Thailand

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Thailand Life Tuk Tuk © B&N Tourismus

Was ist laut, unkomfortabel, stinkt und kann auch hart gesottenen Zeitgenossen den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen jagen? Die Tuk Tuks in Thailand! Sie gehören in das Stadtbild von Bangkok, man findet sie auf dem Land und natürlich in jeder touristisch erschlossenen Gegend in Thailand.

Von der Rikscha zum Tuk Tuk

In fast jedem Reiseführer wird dem Besucher von Thailand eine Fahrt mit einem dieser Dreiräder empfohlen, auch wenn Sie gerade für Touristen völlig ungeeignet sind! Das gewölbte, geneigte Dach sorgt dafür, dass man kaum sieht, wohin man fährt. Mit einem bisschen Glück kann man sehen, woher man kommt. Man ist auf Augenhöhe mit den Auspuffanlagen der Lastwagen. Ein Tuk Tuk ist zu groß, um im Stau eine Lücke zu finden und bietet den Insassen kaum Schutz bei Unfall oder Regen. Und wenn Bangkok auch wirklich eine sehr, sehr flache Stadt ist, kommt man sich im Tuk Tuk immer vor als rase man bergab. Mit anderen Worten Tuk Tuks sind die perfekte Kombination der Nachteile von Auto und Motorrad. Es begann alles mit der Rikscha. Schon im 17. und 18. Jahrhundert sah man in den Straßen von Paris zweirädrige, von Menschen gezogenen Karren, aber der Siegeszug der Rikscha ging 1833 von Japan aus und nur wenige Jahre später bevölkerten die Karren die Straßen in ganz Asien. Mit der Verbreitung des Fahrrads wurde der Läufer zum Radfahrer und in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde dann die Muskelkraft durch Motoren ersetzt. 1959 importierte Thailand lediglich dreißig Daihatsu Motor-Dreiräder. 1960 war die Zahl schon auf viertausend angestiegen. Die Zahl der Tuk Tuks auf den Straßen von Bangkok wird heute auf über siebentausend geschätzt und im ganzen Land rattern mehr als vierzig tausend dieser Fahrzeuge in allen möglichen Variationen über Straßen und Feldwege. Mehr als sieben Firmen produzieren in Thailand Tuk Tuks und die dreirädrigen Fahrzeuge werden nach Afrika und Südamerika exportiert.

Das Tuk Tuk ist ein Wahrzeichen von Thailand geworden. Es ist ein Synonym für Spaß und Zweckmäßigkeit. Luxushotels transportieren Ihre Gäste im Tuk Tuk, es gibt Transporter mit offener Ladefläche, Tuk Tuks mit geschlossener Transportkabine. Es gibt Modelle für zwei oder für sechs Fahrgäste, man sitzt in Fahrtrichtung oder quer zu ihr. Thais sagen: Ein Tuk Tuk kann entweder zwölf Grundschüler transportieren, sechs Erwachsene, zwei Touristen oder einen dicken Diplomaten. Der Preis ist Verhandlungssache, man zahlt als Tourist also immer mehr als im komfortablen, klimatisierten Taxi und viele Tuk Tuk Fahrer versuchen ihre Gäste zu Juwelieren oder in Bars zu karren. Man sollte sich davon nicht abschrecken lassen! Die erste Tuk Tuk Fahrt ist ein bleibendes Urlaubserlebnis. Wer den besonderen Thrill erleben will, fährt nach Mitternacht mit dem Tuk Tuk zurück ins Hotel. Man sieht noch weniger als am Tag, die Straßen sind frei und mit rasender Geschwindigkeit geht es immer bergab. Ein Erlebnis wie Bunjee Jumping ohne Gummiseil. Aber es dauert länger und kostet weniger!

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