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Rundreise Königreiche Nordthailand

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Thailand Rundreise Königreiche © B&N Tourismus

Über Jahrhunderte stritten verschiedene Königreiche um die Vormachtstellung in dem Gebiet, das wir heute als Thailand kennen. Auf dieser Erlebnisreise von Chiang Mai nach Udon Thani oder Nong Khai besuchen Sie die alte Hauptstadt des Mon-Königreichs Lamphun mit dem berühmten Wat Phra That Haripunchai. Sie entdecken Nan, das noch bis 1931 ein weitgehend autonomes Herrschaftsgebiet war und Sukothai, die Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs. Neben den historischen Stätten können Sie auch die eindrucksvolle Natur genießen und erhalten einen Einblick in die Lebensweise der Landbevölkerung und deren traditionellen Handwerkskünsten.

6 Tage bzw. 5 Nächte

  1. Chiang Mai – Wiang Kum Kan – Lamphun – Lampang (M)
    Am Flughafen von Chiang Mai nimmt Sie Ihr deutschsprachiger Guide in Empfang und gemeinsam brechen Sie in Richtung Wiang Khum Kham auf. Von der einst quirligen Hauptstadt des Königreichs Lanna sind heute nur noch Ruinen erhalten. Die Stadt wurde wahrscheinlich von den Mon gegründet und durch die Lage am Fluss stieg Wiang Kum Kan zu einer wichtigen Handelsmetropole im Mon-Reich auf. 1281 eroberte König Mengrai die Hauptstadt Haripunchai und auch Wiang Kum Kan gelangte in seinen Besitz. 1288 verlegte Mengrai dann die Hauptstadt des Königreichs Lanna, dem Land der Millionen Reisfelderm nach Wiang Kum Kan. Zahlreiche Überschwemmungen waren wahrscheinlich der Anlass, dass er nur wenige Jahre später Chiang Mai gründete und es zu seiner neuen Hauptstadt machte. Von Wiang Kum Kan geht es weiter nach Lamphun. Die Stadt wurde im 7. Jahrhundert gegründet und war unter dem Namen Haripunchai Hauptstadt des gleichnamigen Mon Reichs. 1281 wurde Haripunchai, wie erwähnt, von König Mengrai erobert und wurde ein Teil des Reiches von Lanna, bis die Stadt 1556 den Burmesen in die Hände fiel. Erst 1775 gelang es König Taksin, die Stadt von den Burmesen zu befreien. Sie besichtigen Wat Phra That Haripunchai, einen in ganz Thailand hoch angesehenen Tempel. Die Gründung wir einem Mon König aus dem 9. Jahrhundert zugeschrieben, der für eine Buddhareliquie einen Mondhop errichten ließ. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieser Mondhop immer weiter ausgebaut, bis er im 16. Jahrhundert seine heutige Höhe erreichte. Die meisten Gebäude der Tempelanlage wurden im 20. Jahrhundert restauriert und neue Gebäude im klassischen Stil wurden hinzugefügt. Im Dhamma Cultural Centre können Sie die Arbeiten eines thailändisch-amerikanischen Künstlerehepaars besichtigen, wo Sie auch das Mittagessen einnehmen.
    Am Nachmittag geht es weiter in Richtung Lampang. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie Wa Phra That Lampang Luang. Der Tempel gehört zu den schönsten in ganz Thailand. Der Legende nach wurde er von Prinzessin Chama Thevi (650-700) gegründet. Der Tempel ist von massiven Mauern umgeben und diente wohl auch dem Schutz der Bevölkerung. Der filigrane Schmuck und die reichhaltigen Ornamente suchen ihres Gleichen. Die hier aufbewahrte Buddhastatue aus Jade soll angeblich aus demselben Jadeblock geschnitzt sein wie der Emerald Buddha im Wat Phra Kheo in Bangkok. In Lampang angekommen steigen Sie in eine Kutsche um und besichtigen Wat Phra Kheo Don Tao, das um 1680 erbaut wurde und Wat Chedi Sao. Beide Tempel dokumentieren den burmesischen Einfluss und besonders die reichhaltigen Schnitzereien beeindrucken die Besucher.
  2. Lampang – Phrae – Nan (F, M)
    Nach dem Frühstück in Ihrem Hotel brechen Sie nach Phrae auf. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert gegründet, war zunächst eigenständig geriet später unter den Einfluss des Königreichs Ayutthaya. Nach dem Fall Ayuthayas fiel Sie an Burma und in viele Bauwerke von Phrae lassen den burmesischen Einfluss erkennen. Sie besuchen das Vongburi House, eine Villa im Kolonialstil, in der heute eine Kunstsammlung untergebracht ist, Wat Chorm Sawan und Wat Prathat Chorhae. Es geht weiter nach Tung Hong, einem kleinen Ort, der für seine Mohomshirts bekannt ist und Sie besuchen eine Mohomfabrik. Der blaue, strapazierfähige Stoff wird besonders gern von Bauern und Arbeitern getragen. In dem Dorf Rong Fong können Sie zusehen, wie Schmiede Messer und landwirtschaftliche Utensilien herstellen. Bevor Sie Nan erreichen, ist noch Zeit für einen kurzen Spaziergang das Phrae Muang Phi Tal. Durch Auswaschungen sind hier mehrere hohe Lehmstelen entstanden, deren Spitze von Lava bedeckt ist. Wenn Sie möchten, können Sie auch noch eine Saa-Papier-Fabrik besichtigen. Saa Papier wird aus der Rinde des Maulbeerbaumes hergestellt und wird als hochwertiges Schreibpapier, für dekorative Papierobjekte, aber auch medizinische Produkte verwendet. Nach dem Check-In steht Ihnen der Rest des Tages in Nan zur freien Verfügung.
  3. Nan (F, M)
    Nan wurde Ende des 13. Jahrhunderts gegründet und entwickelte sich bis zum 15. Jahrhundert zu einem selbstständigen Königreich, das jedoch meist den größeren Nachbarreichen tributpflichtig war. 1788 wurde es ein Vasall des Königreichs Siam, behielt aber noch bis 1931 Unabhängigkeit. Nach dem Frühstück besuchen Sie das Nationalmuseum, das in einem prächtigen Königspalast untergebracht ist. Eine weitere Sehenswürdigkeit, die ein Besucher von Nan nicht verpassen sollte, ist Wat Chang Kham. Elefantenskulpturen bilden den Sockel, der den eindrucksvollen Chedi trägt und dem Wat den Namen, der von Elefanten getragene Tempel, gibt. In Nan finden Sie mit Wat Phumin einen der schönsten Tempel in Norden von Thailand. Der Tempel wurde 1596 gegründet und 1991 komplett renoviert. Nach dem Besuch des Tempels fahren Sie durch eine malerische Landschaft in das Weberdorf Ban Nong Bua. Das Dorf wird von der Minderheit der Thai Lue und ist für seine Seidenweberei bekannt, die von den Frauen des Dorfes in einer Kooperative betrieben wird. Der Tempel des Dorfes, Wat Nong Bua ist für seine brillanten Wandmalereien bekannt. Bevor Sie nach Nan zurückkehren, können Sie noch die Galerie des thailändischen Künstlers Khun Winai Prabripoo besuchen. Am späten Nachmittag besuchen Sie dann noch Huai Yuk, ein Dorf der Hmong Minderheit.
  4. Nan – Sukothai (F, M)
    Nach dem Frühstück brechen Sie nach Sukothai auf. Bevor Sie in Sukothai eintreffen, legen Sie noch einen Zwischenstopp im Si-Satchanalai Geschichtspark ein. Die Ruinenstadt war eine von mehreren Außenposten von Sukothai. Si-Satchanalai. Hier residierten im 14. und 15. Jahrhundert die Stellvertreter der Könige von Sukothai. Hauptsehenswürdigkeiten sind Wat Cang Lom, dessen Chedi von Stuckelefanten umgeben ist. Wat Chet Thaeo mit seinen lotosförmigen Chedis und Wat Nang Phaya, mit seinen kunstvollen Stuckreliefs. In Sukothai angekommen besuchen Sie den Geschichtspark von Sukothai. Gründer von Sukothai soll im 6. Jahrhundert Phra Ruang gewesen sein. Seine Blütezeit erlebte Sukothai unter König Ramkhamhaeng (1255 – 1317), als es auch die Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs war. 1767 wurde Sukothai von den Burmesen zerstört und die überlebenden Bewohner überließen die Reste der Stadt dem Verfall. Wenige Jahre ließ Rama I. die Stadt am linken Ufer des Menam Yom neu errichten. Leider fielen die historischen Gebäude 1968 einem Brand zum Opfer. Zahlreiche Tempel wurden freigelegt und 1988 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
  5. Sukothai – Pitsanulok – Loei (F, M)
    Sie nehmen das Frühstück im Hotel ein und fahren dann weiter nach Pitsanulok, das auf eine Siedlung aus dem frühen 14. Jahrhundert zurückgeht. Leider wurden weite Teile der historischen Altstadt 1955 durch ein Feuer verwüstet und so präsentiert sich Pitsanulok heute als vorwiegend moderne thailändische Geschäftsstadt. Hier besuchen Sie Wat Phra Sri Ratana Mahathat. Das Kloster wurde von König Trailokanat (1448 – 1488) am Ufer des Nan errichtet. Glücklicherweise wurde die Tempelanlage von dem verheerenden Brand verschont. Der hohe Vergoldete Prang im Khmerstil gibt dem Bauwerk seinen unverwechselbaren Charakter. Seine große Bekanntheit verdankt das Kloster der Statue Phra Buddha Jinarat, die um 1350 in Bronze gegossen wurde. Kopien dieser hochverehrten Buddhastatue finden sich überall in Thailand. Nach dem Besuch von Pitsanulok geht es weiter nach Loei. Auf der Strecke lädt der Phu Rua Nationalpark zu einer Pause ein. Das Mittagessen wird bei einem Zwischenstopp eingenommen. Loei, diente in früheren Zeiten als Verbannungsort für in Ungnade gefallene Beamte. Die Provinz Loei ist die einzige Gegend in Thailand in der die Temperatur im Winter durchaus auf den Gefrierpunkt sinken kann. Im Sommer dagegen kann es hier heißer werden als in jeder anderen Provinz. Hier besuchen Sie das Provincial Culture Center und das Sirindhorn Art Center (geöffnet Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr).
  6. Tag 6: Loei – Udon Thani oder Nong Khai (B)
    Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer nach Udon Thani oder Nong Khai, von wo aus Sie die Weiterreise antreten oder nach Bangkok zurückkehren können (exklusive).

    Die Tour Kingdom of The North Die Königreiche im Norden von Thailand wird ab zwei Personen auf Privatbasis durchgeführt und von einem deutsch­spra­chi­gen Reiseführer betreut.

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