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Thai Life Kosenamen in Thailand ชื่อ เล่น

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Thailand Life Kosenamen © B&N Tourismus

Schätzchen, Mäuslein und andere merkwürdige Namen flüstern sich, auch in Europa, Verliebte schon mal in die Ohren, aber ein Zimmermädchen, das sich mit dem Namen Schwein (Moo) vorstellt, oder ein Geschäftspartner, der nicht zusammenzuckt, wenn er als Ratte (Nuh) bezeichnet wird, ist eher selten.

Was steckt hinter beliebten Kosenamen

Nicht so in Thailand, hier sind die merkwürdigsten Kosenamen allgegenwärtig. Sie werden im täglichen Leben benutzt, in der Familie, unter Freunden und viele Kollegen kennen nicht einmal den richtigen Namen des langjährigen Mitarbeiters. Jeder Thailänder hat seinen Kosenamen, den Cheu Len (ชื่อ เล่น), er ist Sinnbild für die oftmals recht spielerische Art des Umgangs miteinander in Thailand.

Die Kosenamen kommen aus verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens, so zum Beispiel aus dem Bereich der Früchte, wie Som (Orange) oder Ple (Apfel). Es werden die Bezeichnungen von Tieren verwendet, wie Nok (Vogel), Ped (Ente) und auch Farben sind als Kosename sehr beliebt (Deang Rot, Leung Gelb). Ein Thai, der sich als Neung vorstellt, ist das älteste Kind in der Familie und der Name Oun weißt uns darauf hin, dass der stolze Träger dieses Kosenamens zumindest in der Jugend eher ein fettes Kind war. Schon in der Wiege erhalten die Thais von Ihrer Familie einen Kosenamen, der traditioneller weise eher tierischer Natur ist, um die bösen Geister in die Irre zu führen (Kob Frosch, Poo Krabbe, Mod Ameise). Dieser Name wird dann beibehalten, oder im Verlauf des Lebens geändert, oftmals werden dann Mönche oder Wahrsager zu Rat gezogen und der neue, der Lucky Name soll das Leben in eine neue, glücklichere Zukunft weisen.

In jüngerer Zeit sind auch englische Begriffe als Kosename beliebt, wie Beer, Apple, Yes oder einfach Buchstaben (A, B) und einige Thais finden auch Gefallen daran sich die Namen westlicher Konsumgüter zu geben (Pepsi, Benz). Der Vorname bzw. der Kosename ist auch die offizielle, formale Anredeform und Präsident Bush wurde bei seinem Besuch in Bangkok auch in den Nachrichten als Mr George bezeichnet, wobei der Zusatz Mr schon eine Verwestlichung darstellt, denn die übliche Anredeform in Thailand ist Khun. Die Kosenamen können ein netter Anknüpfungspunkt für eine Konversation sein und sie verraten oftmals recht viel über ihren Träger.

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